Als Andreas und Achim Dorner in die Windkraft einstiegen, steckte die Branche noch in den Kinderschuhen. Bereits wenige Monate nach der Gründung des Windkraft-Planungsbüros produzierten die ersten fünf Vestas V-44 Windkraftanlagen in Sachsen sauberen Strom – im Jahr 1997 eine Pionierleistung. Das Konzernwachstum war stets gekennzeichnet von Innovation und Mut, aber auch von realistischen Prognosen und wohlüberlegten Entscheidungen. Erst wenn das Risiko eines neuen Markteinstiegs kalkulierbar ist und wenn sicher ist, dass neu geschaffene Arbeitsplätze langfristig besetzt werden können, werden Expansionsentscheidungen getroffen. Mit dieser Strategie konnte ein konstantes Unternehmenswachstum gesichert und Fehlplanungen vermieden werden. Auch in Zukunft wird diese Strategie fortgeführt.
Die ersten 50 Millionen € sind investiert. Die bis dato 52 Windenergieanlagen wurden planmäßig errichtet. WSB wird international. In Frankreich wird die Niederlassung VSB énergies nouvelles SARL gegründet. Heute arbeiten in Frankreich 40 Mitarbeiter an den Standorten Nîmes und Rennes.
Mit der Übernahme des tschechischen Windkraftunternehmens WINDTEX s.r.o. steigt WSB in den tschechischen Markt ein. Das erste Projekt „U tri Panu“ mit 3 ENERCON E-70 und 6MW Leistung ging 2006 ans Netz.
Die WSB gründet einen eigenen Vertrieb mit einer Besetzung von 3 Mitarbeitern. Bis 2010 wurden insgesamt 14 Fonds mit über 100MW aufgelegt. Außerdem wurden 162 Anlagen mit 295 MW an Investoren verkauft.
150 Millionen Euro sind investiert. Bis heute sind nochmals 150 Millionen dazu gekommen.
Der Schritt zum Konzern wird vollzogen: Mit der Gründung der WSB Neue Energien GmbH als Holding der operativen Gesellschaften erhält das Unternehmen eine neue Struktur. Strategische Entscheidungen und das unternehmensübergreifende Handeln werden damit vereinfacht.
WSB wird zum internationalen Konzern. Nach den erfolgreichen Tochtergesellschaften in Frankreich und Tschechien werden weitere Projektgesellschaften in Europa gegründet. Polen und Rumänien versprechen große Wachstumschancen – nicht nur im Segment Windenergie, sondern auch in der Photovoltaik.
Spannend bleibt die Branche, neue Herausforderungen warten. Die Idee der Dezentralisierung des Energiemarktes in unendlich verfügbare Energiequellen ist geblieben. Die WSB Neue Energien hat diese Entwicklung begleitet und ihren Beitrag dazu geleistet.“ Andreas Dorner, Geschäftsführer WSB Neue Energien GmbH |